Diagnosen, Symptome und Erkrankungen

auf die wir uns spezialisiert haben:

Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

  • Entwicklungsverzögerungen im Bereich der Grob- und Feinmotorik, der visuellen und auditiven Wahrnehmung, der emotionalen Funktionen und im Verhalten
  • ADHS und ADS
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Störungen der Aufmerksamkeit
  • Verhaltensauffälligkeiten (nach Außen gehend oder auch innerer Rückzug)
  • Krisen im Rahmen der Pubertät und im Übergang vom Jugendlichen- zum Erwachsenenalter
  • Asperger-Autismus

Für Erwachsene

  • ADHS und ADS
  • Asperger-Autismus
  • Somatoforme Störungen
  • Depressionen
  • Burnout
  • Angst- u. Panikstörungen
  • Chronische Schmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Fibromyalgie
  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Schocktrauma bzw. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) z.B. nach Unfall, Operationen oder überwältigende Erfahrungen
  • Entwicklungstrauma

Therapeutische Angebote

Methoden, die uns für unsere therapeutische Arbeit zur Verfügung stehen:

  • Erstellen einer eingehenden Diagnostik und daraus resultierend eine individuell angepasste Therapie für Sie oder Ihr Kind. Wenn notwendig, empfehlen wir eine weiterführende Diagnostik z. B. bei Fachärzten, Logopäden, Physiotherapeuten, Lerntherapeuten und anderen
  • Regelmäßig stattfindende Therapieverlaufsgespräche
  • Bio- und Neurofeedback
  • Sensorische Integrationstherapie (SI)
  • Intensive (Eltern-) Beratung und Hospitation
  • Begleitung von Eltern und Kindern bei Schul- und Erziehungsproblemen
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining (auch am PC)
  • Therapeutisches Sandspiel
  • Steigerung des Selbstwertes und der Ich-Stärke als Grundlage für eine eigenständige Persönlichkeitsentwicklung
  • Vermittlung von Handlungskompetenzen im Bereich des Lernens, der Ausdauer sowie im sozialen Bereich (zwischenmenschliche Interaktion)
  • Kreatives und handwerkliches Arbeiten
  • Erlernen neuer selbständiger Problemlösungsstrategien
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Training der visuellen Wahrnehmung
  • Training der auditiven Wahrnehmung
  • Komponenten aus der Systemischen Einzel-, Paar- und Familientherapie und Beratung
  • Komponenten aus dem Somatic Experiencing (SE®) Methode zur Behandlung von Schocktrauma nach Peter Levine
  • Komponenten aus dem Neuro-Affektiven relationalen Modell (NARM® Methode zur Behandlung von Entwicklungstrauma nach Laurence Heller)
  • Umfeld-Beratung, z. B. bezüglich einer entwicklungsfördernden, kindgerechten Umgebung oder im Zusammenhang mit den Folgen eines Schlaganfalls
  • Vorträge und Fortbildungen zu verschiedensten Themen

Alle Angebote sind immer mit dem Ziel verbunden, den Kindern oder Klienten eine eigenständige Persönlichkeitsentwicklung bzw. eine kompetenzbasierte Herangehensweise auf der Grundlage der vorhandenen, vielleicht noch nicht, oder nicht mehr zum Tragen kommenden Fähig- bzw. Fertigkeiten zu ermöglichen. Dadurch werden neue Entwicklungen in Gang gesetzt, was wiederum eine erhöhte Selbstständigkeit und mehr Eigenverantwortung im Alltag zur Folge hat.

Ein wichtiger Teil der therapeutischen Arbeit in unserer Praxis basiert u.a. darauf, die Kinder bzw. Klienten bei der Wahrnehmung und dem Erkennen von – zum Teil unbewusst – ablaufenden physischen und psychischen Vorgängen, und den sich daraus ergebenden Handlungsstrategien zu unterstützen. Durch das Verstehen der jeweiligen Zusammenhänge zwischen diesen bestehenden Strategien und dem sich daraus ergebenden Erfolg, bzw. Misserfolg der eigenen Verhaltensweisen und Kompetenzen wird das Verändern des Ist-Zustandes möglich.

Für unsere therapeutische Arbeit stehen uns verschiedenste handwerkliche und kreative Techniken, Motorikgeräte und computergestützte Verfahren zur Verfügung. Unterstützend fließen auch verhaltenstherapeutische Aspekte, wie z.B. das positive Verstärken, in unsere Arbeit mit ein.

Vor dem Therapiebeginn führen wir ein ausführliches Erstgespräch durch.

 

In den ersten Therapieeinheiten wird bei Kindern und Erwachsenen eine eingehende Diagnostik durchgeführt. Dabei geht es nicht nur um die Feststellung der Defizite, sondern vor allem auch um die vorhandenen Fähigkeiten. Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, gemeinsam Zielsetzungen zu formulieren.

 

Für die individuelle Diagnostik stehen uns verschiedenste Verfahren zur Verfügung:

 

Standardisierte Testverfahren z.B. zur Abklärung:

  • der visuellen Wahrnehmungsleistung
  • der Konzentration und Ausdauer
  • der motorischen Leistungen (Grob- und Feinmotorik)
  • der auditiven Wahrnehmungsverarbeitung
  • der Schulreife
  • des allgemeinen Entwicklungsstandes

Ergänzende Testverfahren z. B. zur Abklärung:

  • der graphomotorischen Leistungen
  • der Malentwicklung
  • des binokularen (beidäugigem) Sehen (Screening Test)

Verschiedene Beobachtungsverfahren:

  • Stand der sensorischen Integration (SI)
  • Soziale Interaktion
  • Freie Beobachtung

Wenn notwendig, empfehlen wir ergänzend auch eine weiterführende fachübergreifende Diagnostik.

 

Bei Kindern ist es aus unserer Erfahrung meist besser möglich, über Schwierigkeiten und Probleme zu sprechen, wenn das Kind beim Erstgespräch nicht dabei ist. Das Kind hat so die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der „Ergo” zu machen und unvoreingenommen von den Angeboten zu profitieren.

 

Bei der Durchführung der Diagnostik bei Kindern ist es uns wichtig, das Kind nicht zu überfordern. Vielmehr geht es darum, es dazu zu motivieren, zu zeigen, was es kann. Wenn die einzelnen diagnostischen Verfahren nicht direkt nacheinander durchgeführt werden können, z.B. weil die Motivation des Kindes hierfür nicht ausreicht, wird die Diagnostik unterbrochen und in kleineren Einheiten zu verschiedenen Zeiten durchgeführt. Auch deshalb kann aus Rücksicht auf die therapeutische Beziehung zum Kind eine eingehende Diagnostik, aus unserer Sicht, nicht innerhalb von 2 bis 3 Therapieeinheiten durchgeführt werden.

Oft stellen Wahrnehmungsstörungen im Bereich des Sehens, des Hörens, der Motorik oder in anderen wesentlichen Basissinnen (sensomotorische Voraussetzungen) eine massive Beeinträchtigung in der Entwicklung der Grundfähigkeiten für das Lesen und Schreiben oder Rechnen dar. Im Rahmen unserer langjährigen Berufserfahrung in der Arbeit mit Vorschul- und Schulkindern hat sich immer wieder gezeigt, dass auch emotionale Defizite die schulische Entwicklung des Kindes wesentlich beeinträchtigen können.

 

Dies führt häufig zu Schulschwierigkeiten wie z. B. die so genannte Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), Rechen-Schwäche (Dyskalkulie), Konzentrationsstörungen oder auch Verhaltensauffälligkeiten, wie z. B. Verweigerung oder Aggressivität.

 

Wahrnehmungsschwächen in den verschiedenen Bereichen sollten gezielt gefördert werden, damit Ihr Kind eine kognitiv orientierte Förderung sinnvoll verarbeiten und umsetzen kann.

 

Die Therapie von Lese-Rechtschreib-Schwäche und anderen Schulschwierigkeiten kann unserer Erfahrung nach sehr komplex sein, und bedarf der Einbeziehung verschiedenster therapeutischer Verfahren und kompetenter Therapeuten. Die Behandlungen müssen individuell auf jedes Kind abgestimmt werden. Oft haben die betroffenen Kinder über einen langen Zeitraum die Erfahrung gemacht, dass sie den an sie gestellten Anforderungen nicht gewachsen sind. Die Kinder befinden sich dann oft in einer Spirale, die schulisches Lernen erschwert und eine stabile Persönlichkeitsentwicklung gefährdet.

 

Mit unseren Angeboten haben wir uns auch auf die therapeutische Förderung dieser Bereiche spezialisiert und bieten einen geschützten (Lern-)Rahmen, in dem positive Erfahrungen gemacht werden, die in den (Schul-)Alltag übertragen werden können. Für eine erfolgreiche Förderung ist es notwendig, dass die verschiedenen Fachbereiche kooperativ zusammenarbeiten und in einem engen Austausch stehen.

 

Zusätzlich bieten wir auch ein gezieltes Lerntraining in Einzelbehandlung und in Kleingruppen, sowie Elternberatung an.

 

Bei Fragen hierzu nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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